Das hat uns bewegt...

 

16. August 19

 

 

Die Natur ist eine lebendige Gemeinschaft.

Sie verändert sich ständig und ist immer in Bewegung - ein einziger großer Tanz. Wunderbar vielseitig, voll Lebendigkeit und Kraft.
Wir werden tanzend und in Bewegung, mit viel Freude und Spaß, daran erinnern, dass auch wir Teil davon sind.

Vielseitig, kraftvoll und stets wandelbar.

 

Gemeinsam tanzten wir Naturtänze mit Irina Gärtner zu Heilkräutern, Bäumen und Natur im Freien. Auf dem Weg zur Mitte schenkten die Naturtänze neue Kraft und weckten Lebensfreude. Wir liessen uns beglücken von der Schönheit des Tanzes und verbanden uns mit der Natur.

Die unterschiedlichsten Musikstücke aus verschiedenen Ländern bewegten und berührten unser Herz, und Freude erwachte.

 

Zur Verstärkung genossen wir die Vielfalt wohlschmeckender und wohltuender Kräutertees und dazu viel Leckeres, das einzelne mitgebracht hatten.

 

Danach erlebten wir Pflanzen und Kräuter bei einem Gesundheitspfad „Mit allen Sinnen“ durch den Kurpark.

Es war ein Gruppenerlebnis der besonderen Art: Tasten, balancieren, bewusst hören, riechen, alles in der freien Natur.

 

 

21. Dezember 18

 

 

Schließe, mein Herz,………..

 

Wie schon in vielen Jahren, so tantzen wir auch in diesem Jahr am 21.12.17 zu Musik aus dem Weihnachtsoratorium von J, S. Bach.

Das Weihnachtsoratorium besteht eigentlich aus sechs Kantaten. Den Kantaten liegt eine durchgehende Handlung zugrunde, die Geschichte der Geburt Jesu, wie sie im Lukas- und Matthäusevangelium erzählt wird; deshalb sprach auch Bach schon von einem Oratorium. Wir stellen alljährlich einen Choral oder eine Arie in den Mittelpunkt unseres Tanzens:

Eine Aria aus der dritten Kantate für Alt:

Schließe, mein Herze,

dies selige Wunder

fest in deinen Glauben ein.

Lasse dies Wunder,

die göttlichen Werke

immer zur Stärke

deines schwachen Glaubens sein.

 

Wir tanzten diese Arie in zwei Kreisen, wo die Tänzerinnen sich begegnen, sich miteinander bewegen und sich wieder trennen. Die Einen kommen von der Quelle und die Anderen gehen zu ihr hin. Es ist ein inniges und zartes Miteinander im Austausch der Kräfte auf den Lebenswegen. Ein erfüllter Glaube vollzieht sich im Mitmenschlichen.

 

Wir sind vertraut mit Bachmusik zu unseren Kreistänzen. Sie sind gewissermaßen das „Graubrot“ bei unseren Treffen. Wir werden Barockmusik nie „satt“ und könnten immer danach tanzen. Andere, manchmal sehr eingängige Musik, sind wir schon mal leid und es braucht einen Abstand, bis wir sie wieder aufnehmen.

 Die vier Barockkonzerte –drei von J. S. Bach und eines von Tomaso Albinoni – die wir im Laufe des Jahres immer mal wieder zu bestimmten Themen tanzen – sind unser „täglich Brot“. (Wer sich für meine Tanzschriften und Gedanken (Choreographien) interessiert, dem leihe ich gerne mal mein kleines Heft dazu aus.)

 

Im 2. Teil des Nachmittages im Steinwerk haben wir auch Tänze zu anderer Musik getanzt.

 

In der Pause stärkten wir uns mit sebstgebackenem Kuchen und Plätzchen und tauschten uns aus.

 

6. April 2018

 

Wir tanzten und unterhielten uns zum Thema

 

Zeigt her Eure Schuh' und Handtaschen dazu.

 

Wir trugen etwas zur Tradition und Entwicklung von Schuhen und Handtaschen zusammen, erwähnten ihre (nachhaltige) Bedeutung für uns heute:

Was tragen wir mit uns herum? Was ist uns wichtig? Schuhe sind Schutz und Prestige-Objekt zugleich. Das ist besonders im Kontakt mit Menschen in Flüchtlingslagern zu spüren. Welchen Schutz geben wir ihnen, welche Würde gestehen wir ihnen zu? Was hat unser Leben mit den Gummilatschen von Kindern und Erwachsenen in armen Ländern zu tun? Wie gehen wir in unserer Gesellschaft mit diesen Dingen um?

 

 

Zwischen den Beiträgen tanzten wir im Kreis zu Musik aus unterschiedlichen Zeiten und Ländern. Das Bild vom Eintanzen im Sinne von „Einverleiben“ begleitete uns.

 

 

Tanzen mit Gertrud Dom und Irina Gärtner

 

 
   
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